...das Leben ist ein Netzwerk

Der erste Tag

banana-bendersAls Backpacker ist man in Australien sehr willkommen. Und mittlerweile weiß ich auch warum, aber dazu später mehr. Die Hilfestellungen sind großzügig. So dauerte es gerade mal eine halbe Stunde, bis ich in einem netten Hostel untergekommen war und schon die ersten Kontakte schmieden konnte. Das “Banana Benders” (siehe Bild) ist ein recht familiäres, kleines Hostel und mit maximal 4 Betten pro Zimmer den größeren, “sterileren” mit bis zu 9/10 Betten pro Zimmer vorzuziehen. Banana Benders werden hier die Einheimischen in Queensland genannt.

Was gibt es sonst noch zu sagen auf den ersten Eindruck?

Nie zuvor in meinem Leben sah ich mich mit solch nervigen Fußgängerampeln konfrontiert. Die Stadt ist (auf den ersten Blick!) super sauber. Beim Überqueren der Straße immer erst nach Links schauen. Und wer vorhat in Aussieland zu arbeiten und sich eine Tax File Number zum “Steuern sparen” besorgen will (30% statt 45%), sollte sich, wenn er sich nach der Karte eines BP-Hostels richtet, nicht darüber wundern, ob man die TFN im Inneren eines Kuchens von Big Dad’s Pies findet, sondern die Adelaide Street einfach weiter rauf bis zur Nummer 280 gehen. possumUnd keine Sorge - der Service hier erscheint einem Deutschen vermutlich übertrieben nett. Abends teilt man sein Abendessen auch schon mal mit einem Opossum (hier links) und Woolworth ist eine Wonne für sich. Hier gibt es nicht nur alles was “Mann” zum brauen seines eigenen Bieres braucht - es gibt auch fast keine Wartezeiten an der Kasse: Eine Schlange und 16 Kassen - mal sehen wie es weitergeht.

- Wanderer